FIRMENCHRONIK

Die Firma wurde von Franz Berger, geb. 1874, als Mühlenbaubetrieb um 1908, mit Firmansitz in Mank, später in Ruprechtshofen und endgültig 1913 in der Plaikamühle gegründet. Von 1913 bis 1920 Mühlenbaubetrieb, ab diesem Zeitpunkt Mühlenbau mit Holzwarenerzeugung und Tischlerei, ab ca. 1930 mit Sägewerk für Eigenbedarf, später wurde auch Lohnschnitt betrieben. Der Kraftbedarf wurde mit einer Francis-Schachtturbine mit einer Antriebsleistung von 9 PS gedeckt. Die Produktpalette reichte von Mühleneinrichtungen, Tischlerarbeiten, Holzwarenerzeugnissen wie Selbstroller, Rechen, Leiterwagen, Rodeln etc. über Landmaschinen wie Obstmühlen, Putzmühlen, Kleesamenriebler und Strohschneider.
Nach der Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft übernahm 1951 Franz Berger, geb. 1906, zur Gänze den Betrieb, nachdem er ab 1930 mit seiner Gattin Cäcilia zur Hälfte Mitbesitzer der Liegenschaft und des Betriebes war. Erzeugt wurden Landmaschinen aus Holz: Gebläse, Kartoffelsortierer, Schrotmühlen und vieles mehr. Mit einem Horizontalgatter wurde Lohnschnitt bis zu 1,5 m Blochdurchmesser und 12 m Länge betrieben. 1957 übernahm Helmut Berger sen. mit Gattin Aloisia den Betrieb. Anfangs wurde das Landmaschinenprogramm in Holzausführung beibehalten.

Später wurde auf Landmaschinen in Stahlausführung wie z.B. Reisigschneidmaschinen, Heugebläse, Kartoffellegmaschinen, und Kunstdüngerstreuer umgestellt. Die dritte Umstrukturierung war die Umstellung auf Landmaschinenreparatur und –handel.
Die nächste Umstellung erfolgte Anfang 1970 auf Bauschlosserei und Reparaturen.
Die bis dato letzte Umstellung des Erzeugungsprogramms erfolgte Mitte der 70er Jahre auf Sondermaschinen und Stahlbau und diverse Ersatzteile für Industriemaschinen und –anlagen. 1977 wurde dann zusätzlich das Hydraulikprogramm aufgenommen.
Aufgrund des spezifischen Bedarfs an Facharbeitern wurden stets Lehrlinge ausgebildet, die dann zum Stamm der Mitarbeiter zählten. Diese technischen Umstellungen erforderten Flexibilität und die wirtschaftlichen Marktanpassungen waren immer mit erhöhtem finanziellen Risiko verbunden, was aber unvermeidbar war. Nach 37 Jahren Betriebsführung übergab Helmut Berger sen. an seinen Sohn Helmut Berger jun. und dessen Gattin Maria 1993 den Betrieb und wird seither unter der Firmenbezeichnung
Ing. Helmut Berger GmbH & Co. KG geführt.


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